Capture One Pro 9 - QuickTips - Verzeichnisse innerhalb des Katalogs verschieben

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Manchmal moechte man seine Bilder (-Sammlungen) bzw. Verzeichnisse physisch von einem Ort zum anderen verschieben. Z.B. von einer Laptop-Session in ein Buero-Archiv. Dabei muss man zwischen dem Dateimanager des Katalogs und dem des Betriebssytems unterscheiden. Der Katalogmanager nimmt keine Aenderungen auf OS-Ebene vor, sondern nur innerhalb des Katalogs. Mit dem Kontextmenue Finden... (Locate...) kann ich ganze Verzeichnisse oder einzelnen Bilder, neue Adressen innerhalb des Katalogs zuweisen. Allerdings gibt es da einiges zu beachten ...

Der Arbeitsablauf mit Capture One Pro

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie


Ich beschreibe in diesem Screencast einen möglichen Arbeitsablauf mit Capture One Pro anhand eines konkreten Beispiels. Es geht nicht so sehr um die Bearbeitungsschritte einzelner Bilder, sondern um den "Flow". Den erreiche ich allerdings nur, wenn ich mir vorher ein paar Gedanken gemacht habe. Gerade an dieser Stelle werden oft Fehler gemacht oder falsche Erwartungen gepflegt.

Im Einzelnen geht es um:

  • Vorbetrachtungen, Schnittstellen
  • onLocation
  • Import in Session-Katalog, Styles, Presets
  • Culling in Selects
  • EBV
  • Rating
  • Metadaten
  • Ausgabe mit Token, Drucken, Druckvorstufe
  • Übertragung in Katalog-Katalog
  • Peripherie, 2.Verwertung, DAM

Weitere Infos:

036 Hiddensee, Bildstil, Fotoorgasmus & Tod

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

036 hiddenseeIn dieser Episode ein bisschen etwas ueber: 
- Meine letzte Europareise u.a. nach Hiddensee;
- Warum es manchmal sinnvoll ist, sich von Gewohntem zu trennen; 
- Wie man auf einer Beerdigung fotografiert ... und warum ueberhaupt; 
- Etwas Neues aus der LFI und Photoklassik; 
- Und last but not least ein Foto-Orgasmus ... oder so ...

Zum angesprochenen Video geht es hier entlang:  Fischland-Hiddensee-China

 



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Wer gegen EE ist, ist einfach nur doof. ...

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Erneuerbare Energien

20110821 Linhai 0042 792x527... ich kann auch gegen Sauerstoff sein und vor dessen Giftigkeit bzw. Gefaehrlichkeit warnen (bis dahin ist alles gut), aber wenn ich das Atmen einstelle, bin ich ziemlich doof gestorben. Daher ist die Diskussion ob Erneuerbare Energien(EE) bzw. O2 ziemlich muessig. Auch wenn das Deutschlands abstruse AfD gerade wieder diskutieren moechte. Der Mond ist auch nicht aus Kaese, liebe Genossen.

Ich glaube auch nicht an Fusionsenergie auf der Erdoberflaeche. Denn dort ist sie nicht sonderlich logisch, wenn man denn schon genug Stoff durch die EE hat. Auf dem Planeten ist so unendlich viel EE vorhanden, dass man schon ziemlich bekloppt sein muesste, wenn man sie nicht einfach aufsammelte.

Allerdings scheint ja tatsaechlich nicht ueberall die Sonne und ist dazu noch ausreichend Platz vorhanden. Im Weltall z.B. Fusionsantriebe fuer Asteroiden, um sie in die Erd- oder Marsumlaufbahnen zu bugsieren, fuer Raum-Staedte und -Schiffe ... oder als Energiequelle fuer das Terraforming des Mars oder fuer eine Mondbasis ... kann ich mir dagegen ohne diese Quelle im Moment nur schwer vorstellen. Daher ist Atom/Fusionsforschung zweifellos notwendig. (Und wir brauchen mehr Grundlagenforschung.) ...>

CaptureOnePro vs. XYZ ... Was ist eigentlich das Problem?

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

presss kit vDieses Post ist eine etwas allgemeinere Betrachtung dieser ewig nervenden Dueserei, welcher RAW-Entwickler denn nun der einzig Wahre sei. Vorab einen kurzen Disclaimer. Es geht mir nicht um Lightroom(LR) vs CaptureOnePro(COP) vs DarkTable(DT) vs Aperture(AP) ... wer ist besser(?) ... und so Kram. COP macht nicht bessere Bilder. Ich kann mit allen Programmen aehnliches erreichen. Nur der Weg dahin unterscheidet sich zuweilen betraechtlich. Ebenso wie der generelle Einsatzzweck, die Weiterverwendung usw. Die ganze Diskussion ist eigentlich gar nicht die Frage nach dem Entwickler/DAM, sondern die nach dem Arbeitsablauf. Ich will hier auch nicht fuer COP evangelisieren. Im Gegenteil, der Zustrom zu COP hat die kleine PhaseOne(P1) zeitweise deutlich ueberfordert und es waer evtl. besser, wenn die sich intern entspr. dieser Popularitaet neu sortieren wuerden ... bevor sie sich weiter oeffnen.

Es gibt viele Gruende, warum man sich fuer einen (neuen) RAW-Entwickler interessiert. Man hat z.B. gerade mit dem Fotografieren angefangen und die mitgelieferte Software des Kameraherstellers passt nicht so recht oder der bisherige Hersteller hat das Geschaeft aufgegeben oder die Firmenpolitik gefaellt einem nicht usw. Zum Glueck bieten alle kommerziellen Hersteller Schnupperangebote z.B. ueber 30 Tage an. Bei FOSS wie DT kann man sich sogar unendlich lange Zeit lassen. Natuerlich kann man sich auch fragen, ob es ueberhaupt moeglich ist, sich innerhalb von 30 Tagen, auf einen komplett neuen Arbeitsablauf einzustellen, bzw. sich von einem alten zu verabschieden.

Photokina mit neuem(?) Konzept

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Uncategorised

JPEG sLARGE L1008019 576x384Die Photokina hat fuer 2016 ein neues Konzept vorgestellt. Kann man hier nachlesen. Allerdings hat sich mir nicht erschlossen, warum dieses Konzept nun NEU sein soll. Ich sehe darin eher eine Fortsetzung des alten, das man im Interesse eines ominoesen Wachstums, moeglichst viele Randthemen aufsaugt. Nun ist es aber so, dass die Foto(Geraete)industrie schrumpft. Wobei gleichzeitig Druck, Fotobuch und Sofortbild froehliche Urstaende feiern. Ich deute das so, dass nun alle ihre Geraete haben und sich mehr dem Bild zuwenden. Ausserdem ist es nunmal so, dass beide Bereiche vor allem von nicht-beruflichen Benutzern getrieben werden. Viele Aussteller wollen aber - zumindest nach dem Fazit 2014 - vor allem Kontakt zu Wiederverkaeufern, Importeuren, Entwicklern ... bekommen aber Endkunden ... Irgendwie ist da wenig Kongruenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. ...>

035 Technologie

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

035 technologieAsien und besonders China sind die wesentlichen Orte, wo Erneuerbare Energie stattfinden. Und das betrifft sowohl die R&D, die Produktie als auch die Maerkte. Zwar sind die Deutschen - Dank ihres Maschinenbaus - nicht vollstaendig abgehaengt, aber deren Ueberlebenskampf wird immer schwieriger. Die westlichen Regierungen lassen sich nach wie vor von den ehemals grossen Energiekonzernen die Linie diktieren. Das wird vor allem bei deutschen Beschaeftigten, und hier wiederum bei den Ingenieuren in diesen Zukunftstechnologien, immer mehr die Frage aufkommen lassen, bleib ich hier oder geh ich nach Asien, US ...? Ich habe mit zwei Deutschen gesprochen, die mittlerweile in Asien wohnen und dort auch ueberwiegend taetig sind, jedoch mit ihrem Geschaeft Deutschland noch nicht so ganz hinter sich gelassen habe. Es geht also um Photovoltaik, Zellherstellung, Energiespartechnik, Taiwan und Konzepte fuer die Zukunft ...

   
 Klaus Kuemmerle (Quest/AHK)  Sascha Rossmann (WINAICO)


 

034 Raumzeit - Interview mit HGEsch

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

Es gibt vermutlich keinen Fotografen, der nicht schonmal versucht hat, seine eigenen Bilder Fotografien aus vergangenen Zeiten gegen- überzustellen. Ich behaupte sogar, das ist eine entscheidende Phase in der fotografischen Sozialisation. Irgendwann lässt das jedoch nach, wohl auch um nicht in den Verdacht der Phantasielosigkeit zu geraten. Dabei ist der Versuch, ein Bild aus vergangener Zeit 1:1 nachzubauen, keine reine Lehrveranstaltung, sondern darin steckt immer auch eine eigene Interpretation des Jetzt. Liegt genügend Zeit zwischen den Bildern, z.B. 80 Jahre, dann ist es nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch eine Dokumentation der Zeitgeschichte.

Der Flugpionier Wulf-Diether Graf zu Castell Rüdenhausen hat von 1933 bis 1936 in China die Fluglinien der Lufthansatochter Eurasia aufgebaut und auch als Erster beflogen. Auf diese Weise entstanden nicht nur historisch interessante Zeitdokumente, sondern jede Menge wundervoller Bilder aus einer untergegangenen Welt. 1936 brachte er das Buch mit dem Titel ›Chinaflug‹ heraus, das immer wieder aufgelegt wurde.

Der für seine Chinakenntnis (›Cities Unknown‹) bekannte Fotograf Hans-Georg Esch nahm sich nicht des gesamten Œuvre Rüdenhausens an, sondern ergänzte die historischen Bilder mit den urbanen Bildern des Heute. Dabei ging er auch technisch neue Wege. Herausgekommen ist eine Neuinterpretation von ›Chinaflug‹ auf moderne Weise. Ich traf Hans-Georg Esch in Shanghai und habe ihn zu diesem Projekt befragt. (Siehe auch Fotoespresso 01/2016)