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Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

  • Wordpress ist an sich echt super, leicht zu bedienen, hat viele funktionen, das Problem ist sobald man sein eigenes Theme machen will, muss man ordentlich dafür PRogrammieren lernen, da es nicht wirklich einfach ist so ein Template einzubinden. Das Gallerie Addon sieht gut aus. :)

  • Hi Sven,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ja, die Codequalität von WP ist schon ... kurios. 2000 Zeilen Code für die Post-Query, uaaah!

    Gruß,
    Jens

  • Hallo,

    netter, ausführlicher Artikel mit guten Galerie-Optionen.

    Was sind denn Deine guten Gründe gegen Wordpress? Die üblichen oder ganz spezielle?

    Viele Grüße,
    Jens

  • Hallo Jens,
    vorab, ich moechte niemandem WP ausreden. WP ist fein fuer Blogs, Podcasts, Newsticker.... Taeglich ein paar Artikel und Podcasts bringen WP nicht um. Will man darueber noch einiges mehr mit der Website anfangen, dann wirds jedoch unverhaeltnismaessig schwer und/oder teuer.

    WP ist voellig Template-basierend. Man kann das mit Plug-ins erweitern, aber man kommt schnell in die Situation, das ein Workaround dem naechsten folgt. Joomla verfolgt einen voellig anderen Ansatz. Ein Template ist im besten Falle nur ein Skin. Die drunterliegende Struktur wird durch Module (M), Komponenten(C) und Plugins(P) realisiert. Das ist im ersten Moment komplizierter, aber hinten raus habe ich alle Freiheiten, das Projekt wachsen zu lassen. Mit WP bin ich von Anfang an auf die o.g. Anwendungen genagelt. Ob eCommerz, Galerien, Portale, Communityplatformen ... alles kein Problem fuer Joomla. Mit WP m.E. praktisch unmoeglich.

    Das zweite Problem mit WP ergibt sich ein wenig daraus. Die Templatezentrierung ist gelegentlich hinderlich. Entsprechend muessen sich die Entwickler etliche Tricks einfallen lassen. Doch nicht jeder ist einen Super-Trooper-Mega-Entwickler. Entsprechend ist die durchschnittliche Codequalitaet von WP ueberdurchschnittlich schlecht. Sachen, die einfach in Joomla sogar von mir selbst gemacht werden koennen, erfordern unter WP arkanes Wissen und ein paar kg Code zusaetzlich. Es ist nicht nur die Popularitaet von WP, die es so angreifbar macht, sondern auch die lausige Codequalitaet. Vergleiche einfach mal die M,C,P von Stackideas, Kunena oder RSJoomla mit den Plug-ins fuer WP, fuer aehnliche Anwendungen. Was mich diesbezueglich jedoch wundert, dass Joomla im Vergleich zu WP oder Drupal eine viel hoehere Updatefrequenz hat.

    Ich habe tatsaechlich oefter mal WP installiert. Wir haben z.B. einen reinen Newsticker auf Chinesisch, der mal eine Auffrischung brauchte. Die Seite enthielt unter Joomla 2.5 ca. 5,000 Artikel (Standardseitenlang). Nachdem wir die Artikel zu WP hinueberkopiert haben, ist die Serverlast auf das 3 bis 5-Fache gestiegen. Bei ca. 100k Besuchern taeglich, kam unser Server damit an die Grenzen - allein durch die WP-Nutzung. Prominente WP Betreiber (ich glaube CNN?) buchen dann einfach "mehr Server." Das kann und will ich aber nicht.

    Und last but not least, ich arbeite nun schon seit zig Jahren schon mit Joomla (als es noch Mambo hiess und an WP gar nicht zu denken war). Entsprechend hat sich da so einiges an Assets und auch KnowHow angesammelt, das sich immer wieder gut verwerten laesst. Ich hab auch mit Drupal eine Weile gespielt. Abgesehen davon, dass es mit tatsaechlich ganz gut gefaellt, ist es dann doch eher mit Kanonen auf Spatzen. Meine Anwendungen werden nie so gross werden, dass ich ernsthaft an die Grenzen von Joomla komme. Bei WP ging das dagegen sehr schnell.

    So weit ....

    Sven

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