Ich, der Gastarbeiter.

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Diverse

OK, Gastarbeiter ist ein Wort, das bestimmt bald aus dem Duden herausgeworfen wird. Da steckt zuviel Positives drin. Heute spricht man lieber von Migrant. Kaum vorstellbar, dass einer beim anderen zu Gast ist, um dort zu arbeiten. Das ist genauso unvorstellbar wie Nachbarschaftshilfe. Denn wenn man die nicht bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat (weil man da nicht mal im Traum drauf kaeme), dann spricht man von Schwarzarbeit.

Dabei sind Gastarbeit, Nachbarschaftshilfe, Altruismus, Empathie ... sowas wie der Kit einer Gesellschaft. Funktioniert das nicht mehr, dann zerbroeselt das ganze Gebaeude - egal wie Stabil das Skelett ist. Das weiss man nicht erst seit heute, sondern in der gesamten Geschichte der Menschheit, hat die Gesellschaft immer auf einen freiwilligen Beitrag seiner Glieder gebaut. Keine Frage, das wurde und wird gerne von den Maechtigen (Religioten, Ideologen, Politiker ...) missbraucht. Dabei ist dieser "Zehnt" ein gutes Ding.

Gut, das war jetzt eine ziemlich bullige Einleitung zu einer ganz profanen Geschichte. Ich wurde gefragt, ob ich nicht mal einen Gastbeitrag fuer ein Blog schreiben kann ... und ich hab gesagt - Ja klar, kein Problem. Ich glaub wirklich, dass Leute, die eigene Blogs betreiben und ueberhaupt Freude am Schreiben haben ... oder fuer eine Sache brennen, dass die ihre Beitraege oefter auch mal verschenken sollten. Also z.B. jeden 10. Artikel auf einem anderen Blog veroeffentlichen - oder ?

Und hier gehts zu meinem (mittlerweile vierten) Gastbeitrag: Taugt die was ? Die Leica M im professionellen Einsatz.

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