China 2013 - Global PV Player No. 1 ?

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Erneuerbare Energien

Die chinesische PV befindet sich nach wie vor in schwierigem Fahrwasser. Viele grössere chinesische Firmen begruessen dies mit einer Art von Galgenhumor als eine "Konsolidierungsphase".

Kleinere und mittlere Unternehmen kämpfen angesichts der schrumpfenden Exportmärkte um ihre Existenz bzw. haben bereits aufgegeben. Beispiele wie Suntech zeigen, daß auch die grossen Tier1 Unternehmen nicht davor sicher sind, nicht fuer selbstgemachte Fehler zur Verantwortung gezogen zu werden.

Insgesamt ist sehr viel Bewegung in der chinesischen PV-Industrie. Allerdings nicht nur in die eine Richtung - nach unten, sondern auch die Anzahl der Neugründungen im Bereich RE ist in China ungebrochen hoch. Und last but not least brummt der eigene inländische PV-Absatz.


 Wo liegen die Hürden und wie hoch sind die eigentlich ?

Betrachtet man die Situation der PV in China 2012/2013, kommt man nicht umhin die Einflüsse des US Anti Dumping Acts gegen die chinesischen PV Hersteller zu betrachten. Gemeinhin nimmt man an, dass es eine Zeit ‘davor’ und eine ‘danach’ gibt. Und auf den ersten Blick scheint es auch so zu sein, dass dies eine Zäsur in der Entwicklung der chin. PV ist.

Realistischerweise waren aber die betroffenen Exporte in die USA aus China nie wirklich gross genug, um von einer echten Zäsur sprechen zu können. Von insgesamt 35.8 Mrd. USD der chinesischen Solarexporte im Jahre 2011, entfielen auf die EU alleine 20.4 Mrd. Die restlichen 15.4 Milliarden teilen sich auf die europ. nicht-EU Länder, MENA, Asien, Australien, Afrika sowie Nord und Südamerika. Der US-Anteil liegt bei 2.65 Milliarden USD bzw. 7% und ist damit verglichen mit EU vernachlässigbar.1 Unabhaengig von den Exporten, ist der US Markt mit 3.2 GWP in 2012 dennoch gross genug um attraktiv zu sein.

Die Krise

Der tatsächliche Grund fuer die Schwierigkeiten der PV in EU/US und die Probleme dort ist, dass die Krise - welchen Namen man ihr auch immer geben mag - seit dem September 2008 die westliche Welt zunehmend fester im Griff hat. Betroffene der Weltwirtschaftskrisen diesen Kalibers spielen in ihrer Bedrängnis auch immer gerne mit der Protektionismus-Karte.

Somit war es geradezu vorgezeichnet, dass nach einigen US-PV-Firmen sich nun auch EU-PV-Firmen um eine Marktabgrenzung bemühen. Und ebenso vorhersehbar, dass im Januar die (vornehmlich deutschen) Solar-Glashersteller ebenfalls diesen Weg gingen, und man kann davon ausgehen, dass dies noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein wird.

Je stärker sich die Krise in die westliche Wirtschaft gräbt, desto lauter werden die Rufe nach Schutz der heimischen Industrie durch den Nationalstaat bzw. dessen Derivate.

Wie die Historie vergleichbarer Krisen gezeigt hat, ist Protektionismus weder dazu geeignet die heimische Industrie zu schützen, noch kann er irgendeine Krisenursache irgendwie bekämpfen. Schlimmer noch, das bekannte Beispiel aus den USA, der Smoot-Hawley-Tariff von 1930 zeigt, wie verheerend die Seiteneffekte des Protektionismus tatsächlich sein können. Der Smoot-Hawley-Tariff, in dem 20,000 Produkte mit exorbitanten Zöllen belegt wurden, folgte als Antwort auf den Börsencrash des Oktobers 1929. Nach Inkrafttreten des Tarifs schrumpfte der Aussenhandel um fast 70% - dies war die Initialzündung der “Grossen Depression” (1930-1940).

Li Zhi (Director of the Bureau of Fair Trade for Imports & Exports of the Ministry of Commerce / MOFCOM) merkte dazu an “Since the outbreak of the debt crisis, the eurozone nations led by Germany and Italy have reduced subsidies for the photovoltaic industry. The move has led to a rapid decrease in demand for the products in the region, the largest market for the products worldwide, and has resulted in fiercer competition. … This (the solar cell case) is only the beginning … As the European debt crisis spreads and Chinese companies increase their competitiveness and industrial capacity, they will have to face more trade-remedy cases from the EU in the high-technology and clean-energy sectors.”2

Chen Demin, der chin. Wirtschaftsminister, aeusserte sich dazu am 8. Maerz und meinte “We hope to address the dispute through negotiations between Chinese and European companies and boost our industrial cooperation and seek third-party markets. … We are still negotiating a solution and should join our hands to tide through the difficult times for exploring greater market shares.”3

Mittlerweile dämmert auch den westlichen Verbänden und politisch Verantwortlichen, dass mit den Abschottungsbestrebungen eine Büchse der Pandora geöffnet wurde.

Hans Joseph Fell (Energiepol. Sprecher und MDB der Grünen dazu : ” … Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission die Klage abwehrt und sich stattdessen aktiv für einen besseren Marktzugang nach China einsetzt und ein Industrieprogramm für die europäische Solarindustrie auf die Beine stellt. Europäische Strafzölle würden die Zugänge für europäische Solarfirmen auf dem chinesischen Markt nur weiter erschweren und die Branche noch weiter unter Druck bringen.

Die Entwicklung zeigt, dass der von Solarworld und einigen anderen europäischen Solarfirmen angezettelte Handelskrieg unkontrollierbar ausufern kann, der auch Sand ins Getriebe der globalen Energiewende bringen kann.

Nun liegt es an den europäischen Unternehmen die Klage zurückzuziehen, um weiteren Schaden von der Branche der Erneuerbaren Energien abzuhalten. Die deutsche Bundesregierung muss sich darüber hinaus auf allen Ebenen für eine diplomatische Lösung des Konfliktes zwischen der Europäischen Union und China einsetzen. …”4

Auch Reinhold Buttgereit (secretary-general EPIA), welcher mit der EPIA die Anti-Dumping-Koalition vertritt, formulierte in Beijing auf der letzten Intersolar-China-Konferenz besorgt-vorsichtig “The trade conflicts in the photovoltaic solar industry between China and Europe should end as soon as possible because it is bad for everyone … I hope this conflict won't take too long to come to an end because we will have to cooperate again eventually, no matter who wins. …This is the third time that I have been in China and I can feel that people from Chinese companies and my Chinese colleagues are more nervous than the last two times when I visited China under the current intense situation. … It's easier for Chinese companies to beat the competition. In the EU it is impossible to get loans from banks because of the bad economy there.”5


Der Deckel der Büchse ist nun locker und man kann nur fuer die EU-PV-Wirtschaft hoffen, dass die EU-Kommission diesen wieder kräftig zuschlägt. Andernfalls hätten Solarworld & Co. der EU PV-Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen, von dem diese sich auch nach einem eventuellen Verschwinden der ursprünglichen Protagonisten vom Markt nicht mehr erholen wird.

Die Konkurrenz

Die erwähnte Reduzierung des europ. PV Marktes durch die einzelnen Regierungen hat aber auch weitere Gründe, als nur die der knappen Kassen der Regierungen bzw. einzelner Firmen. Und diese Gründe haben nur mittelbar etwas mit der Krise zu tun. Die PV hat bewiesen, dass sie durchaus in der Lage ist in der Energiewirtschaft eine wichtige, wenn nicht gar DIE wichtigste Rolle spielen kann. Diese Möglichkeit ist nicht unbemerkt geblieben und der Druck auf die konventionellen Energieerzeuger wuchs 2012 ganz beachtlich.

Die beliebte Rating Agentur Moody’s panikte am 6.Nov. 2012 entsprechend “Large increases in renewables have had a profound negative impact on power prices and the competitiveness of thermal generation companies in Europe … What were once considered stable companies have seen their business models severely disrupted and we expect steadily rising levels of renewable energy output to further affect European utilities' creditworthiness. … European utilities can hope for favourable new policies such as capacity payments but these may be difficult to achieve in the context of affordability. Ultimately, renewable companies, utilities and network operators may be forced into a three-way lobbying battle to secure a share of the total revenue pot. Utilities must therefore adapt to this new paradigm or risk being squeezed out."6

Diese “Battle” ist mittlerweile voll entbrannt und es ist kein Zufall das der konventionellen Energieindustrienahe Parteien, Politiker und Lobbygruppen sich alle Mühe geben, den Erneuerbaren das Wasser abzugraben. Kurzfristig konnten sie damit Erfolge erzielen. Langfristig - und das wissen vor allem institutionelle Anleger, die aktuell in die asiatischen PV-Protagonisten investieren, werden sich die Erneuerbaren durchsetzten.

Wie hoch und wohin springen die chinesischen Unternehmen ?

Wie Eingangs schon erwähnt, sind die chin. Unternehmen besonders durch den Niedergang des EU-PV-Marktes betroffen. Völlig unabhängig vom Ausgang der Protektionismusbestrebungen der EU und auch den Widerständen der etablierten Energieindustrie werden die fittesten chinesischen Unternehmen nicht den europäischen Markt verlassen. Gegen eine wie auch immer geartete EU Verordnung bzw. Strafbezollung chinesischer Produkte kursieren diverse Umgehungs-Szenarien, die mehr oder minder erfolgreich auch in den USA eingesetzt werden.

Der enorme Preiskampf in der PV hat gerade unter den chinesischen Unternehmen bereits jetzt zu einer erheblichen Konsolidierung geführt. Alle Unternehmen sortieren ihre Finanzen neu und gehen gerade bei neuen Investitionen nicht mehr so freigiebig mit den vorhanden Mitteln um, wie das vor 2 Jahren noch der Fall war. Die Investitionen der chinesischen Unternehmen werden deutlich zielgerichteter.

Die wichtigsten Investitionsrichtungen der chinesischen PV Industrie sind der a) heimische Markt, b) neue Märkte und c) die Errichtung neuer Produktionsstandorte ausserhalb Chinas.


Afrika

Als ein besonders wichtiger neuer Markt gilt z.B. fuer Yingli, aber auch andere chinesische Player, der afrikanische Markt. Das chinesische PV Engagement in Afrika ist schon etwas älter und wurde lange Zeit immer mal wieder belächelt. Doch auf den zweiten Blick war diese vor Jahren getroffenen strategische Entscheidung sehr klug. Allein Süd-Afrika hat 2012 5.5 Mrd. USD in Erneuerbare investiert. Im wesentlichen partizipieren chinesische Lieferanten bzw. Partner davon.

Michael Liebreich, CEO Bloomberg New Energy Finance, sagte: “We warned at the start of last year that investment in 2012 was likely to fall below 2011 levels, but rumours of the death of clean energy investment have been greatly exaggerated. Indeed, the most striking aspect of these figures is that the decline was not bigger – given the fierce headwinds the clean energy sector faced in 2012 as a result of policy uncertainty, the ongoing European fiscal crisis, and continuing sharp falls in technology costs. Solar PV module prices, for instance, fell another 24% over the course of last year. … Another message from the 2012 data is that investment is broadening rapidly, from established markets such as Europe, the US and China, to new ones in Africa, the Middle East, Latin America and Asia-Oceania. Australia, South Africa, Morocco, the Ukraine, Mexico, Kenya, Brazil, Ethiopia, Chile and South Korea were among the countries seeing at least one project of more than $250m financed during the year.”7

Selbst in Europa geht man nach der 2012 erfolgten Umfrage von CleanThinking.de davon aus, dass die entscheidenden Märkte ausserhalb Europas (41%) sein werden. Die gleichen Befragten gaben zu 75% an, dass die Gründe dafür die Verunsicherung bezgl. des FIT bei den jeweiligen Regierungen liegen.

Das Standing der chin. Firmen in den Emerging Markets ist zur Zeit ausgezeichnet. Wettbewerb kommt vor allem aus den USA. Europäischen Unternehmen spielen auf den neuen Märkten, bis auf wenige Ausnahmen, keine Rolle.

China

Als neuer Markt kann im Prinzip auch der chinesische Heimatmarkt bezeichnet werden. Bis vor Inkrafttreten des chinesischen FIT war dieser (nichtvorhandene) chinesische Markt immer wieder ein wesentlicher Punkt in der Kritik ausländischer Fertiger. Den ersten richtigen Boost bekam der chinesische Markt mit Einführung des FIT 2011. Bis Ende 2012 waren 7GWp in China kumulativ installiert. Allein im Jahre 2012 3,5 GWp. Fuer 2013 geht man allgemein von einer Neuinstallation von ca. 10 GWp aus. Damit würde China zum groessten Solarmarkt der Welt avancieren.

Damit nähern sich Konsumtion und Produktion weiter an. Bislang partizipierten auf auf der Produktionsseite insbesondere Zulieferer aus US und EU. Mit dem Erstarken des Heimat- bzw. des asiatischen Marktes allgemein ist absehbar, dass diese guten Zeiten vor allem fuer den italienischen und deutschen Maschinenbau vorüber sind. Ein Prozess, der sich im US dominierten Si-Bereich schon längere Zeit abgezeichnet hat. Es ist ohne grosse prophetische Gabe vorhersehbar, dass asiatische Unternehmen insbesondere aus China und Japan diese Rolle übernehmen werden.

Immer wieder wurden Installations-Zahlen bis 2015, 2020 usw. kolportiert. All diesen Vorhersagen war gemeinsam, dass sie spätestens ein Jahr später wieder kassiert werden mussten, da sie durch die Realität obsolet wurden. Allenfalls eine Überlegung fuer 2014 scheint diesbezüglich noch seriös genug sein, in dem man ca. 15GWp erwartet. Weitergehende Vorhersagen sind in der Tat reine Glaskugelleserei, denn so ziemlich alle Randbedingungen können sich innerhalb kürzester Zeit ändern.

Die wichtigste Stellschraube bezgl. der Entwicklung PV weltweit und besonders die Chinesen betreffend wird sein, inwieweit sich die Europäer von der outgesourcten US-Krise emanzipieren können. Und damit ob der EUR auch in der Zukunft Bestand haben wird. Die chinesische Wirtschaft und nicht nur die PV hat in jedem Fall ein Interesse daran, dass mit dem EURO ein regulatives Element zum USD existiert. Allerdings sieht es eher danach aus, dass nach den Amerikanern und den Japanern, nun auch die Europäer damit beginnen, sich von ihren Schulden frei zu drucken.

Auch diese Waehrungsunsicherheit wird massgeblich dazu beitragen, dass der Heimatmarkt weiter schnell wachsen wird. Denn jede PV-Investition dort ist über lange Zeit kalkulierbar bzw. erfüllt überhaupt erst die notwendigen Parameter einer Investition wie z.B. reelle Renditen.

Japan

Eine besondere Erwähnung verdient heutzutage der japanische Markt. Seit dem Tsunami 2011 gibt es verstärkt Bestrebungen in Japan die ausgefallene nukleare Versorgungskapazität durch regenerative Energie auszugleichen. Andererseits regiert seit kurzem wieder eine Liberal-Konservative Partei in Japan, die die RE Bestrebungen nach Möglichkeit und auch Erklärterweise zugunsten von Nuklear wieder abbrechen möchte. Ob die Regierung dies tatsächlich gegen den Willen der meisten Japaner durchdrücken kann, darf durchaus bezweifelt werden. Auch die heimische PV Wirtschaft wird dies eher ablehnend begleiten, denn immerhin wurden 2012 2,5GWp installiert.

Im Gegensatz zu der eher plumpen EU/US-Methode Protektion durch Zölle zu verwirklichen, sind die japanischen Methoden den Heimatmarkt gegen ausländisches Kapital abzuschotten deutlich subtiler und letztlich auch wirkungsvoller. In der PV beherrscht dieses Spiel, auf den jap. Markt vorzudringen, so gut wie kein westliches Unternehmen. Asiatischen und besonders chinesische Unternehmen ist es dagegen sehr gut gelungen sich auf dem japanischen Markt zu etablieren. Wobei auch japanische PV Unternehmen durchaus auch sehr erfolgreich auf dem chinesischen Festland und in Taiwan agieren.

Produktionsstandorte

Erst vor kurzem eröffnete China Sunergy eine eigene 150MWp Fertigung in Istanbul. Andere chinesische Firmen investieren in bereits existierende Unternehmen wie z.B. LDK in Sunways, kaufen insolvente Unternehmen wie Hanwha Q-Cells oder gehen interessante Joint-Ventures ein. Die Kriegskassen der meisten chin. Unternehmen sind nach wie vor gut gefüllt, gerade wenn es darum geht einer drohenden EU- oder US-Protektionismus-Keule zu entgehen. Aber wichtiger noch ist es den Unternehmen sich internationaler, marktnäher und vor allem diverser aufzustellen.

Fazit

Das Jahr 2012 war, ob des Niedergangs der europaeischen PV, zweifellos ein schwieriges Jahr fuer die chinesische PV Industrie - eine Zäsur war sie allerdings nicht. Diese Zäsur könnte allerdings mit einer Protektion der EU gegenüber den chinesischen Herstellern eintreten.

Unabhängig davon werden die chin. Hersteller ihren Vorsprung gegenüber der EU und der US Industrie -nun mit einem eigenen Heimatmarkt im Rücken- weiter ausbauen.8

Auf den neuen Märkten und besonders den asiatischen Märkten, haben die chinesische Unternehmen nicht mehr nur einen Fuss in der Tür, sondern bestimmen mittlerweile das Geschehen.


1 www.nytimes.com/2012/03/21/business/energy-environment/us-to-place-tariffs-on-chinese-solar-panels.html?pagewanted=all&_r=0
 
2 www.china.org.cn/business/2012-03/07/content_24828510.htm
 
3 english.peopledaily.com.cn/90883/8159287.html
 
4 www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=556:kein-handelskrieg-um-die-erneuerbare-energien&catid=24:schlagzeilen&Itemid=73&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
 
5 www.chinadaily.com.cn/china/2013-01/14/content_16111095_3.htm
 
6 www.moodys.com/research/Moodys-Wind-and-solar-power-will-continue-to-erode-thermal--PR_259122
 
7 about.bnef.com/press-releases/new-investment-in-clean-energy-fell-11-in-2012-2/
 
8 english.mofcom.gov.cn/article/counselorsreport/asiareport/201212/20121208492456.shtml

 

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