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Solar-Thermie China vs. Europa

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Erneuerbare Energien

Solar Thermie Rezession in EU/US – Boom in China
(urspruenglich erchienen in der Solar Energy 4/2011 auf Chinesisch)

 Betrachtet man die Welt der Solarthermie, dann koennten die Unterschiede zwischen Ost und West kaum groesser sein. Nicht wenige meinen, dass diese Unterschiede ein weiteres Menetekel des Niedergangs des Westens sind. In einer Zeit, in der es nichts wichtigeres gibt, als drohende Katastrophen wie den Klimawandel abzuwenden und die Energiesicherheit herzustellen, setzen die EU und US Regierungen auf Restauration und Beendigung aller nachhaltigen Konzepte. Unter Energiesicherheit meinen sie das ausbuddeln uralter militaerischer Konzepte zur Sicherung von beinahe aufgebrauchten endlichen Ressourcen. Von Ferne betrachtet, sieht dies aus wie der Selbstmord eines Kranken mit einer fifty-fifty Diagnose.

Eine klare Folge dieser Politik ist natuerlich der Umsatzrueckgang. So sanken die Umsaetze in der Solar Thermie 2010 in US um 8% und in Deutschland um sagenhafte 27%. Doch Umsatzrueckgang steht nur am Anfang einer viel gravierenderen Entwicklung, naemlich dem Verschwinden der Industrie insgesamt aus den betreffenden Regionen. Bereits jetzt sind zahlreiche Unternehmen der Solarthermie aus dem EU-Raum in Zahlungsschwierigkeiten.

 Die Verbaende wissen um dies, doch sehen sie sich kaum in der Lage zu reagieren. So verwundert es doch sehr, das gerade in Deutschland die Solarverbaende der Thermie, sich vor allem in Zurueckhaltung ueben, doch gleichzeitig wissen, dass ihnen demnaechst einige Mitglieder wegen Zahlungsunfaehigkeit von der Fahne gehen werden.

Doch wie gesagt, der Kranke hat eine fifty-fifty Chance. Und diese Chance liegt vor allem im Osten. Genaugenommen sind die noch verbliebenen Firmen in EU und US in einer sehr komfortablen Lage. Die meisten chinesischen Firmen suchen geradezu haenderingend nach EU/US Partnern. Das Zauberwort lautet dabei Value Added Distributor (VAD) bzw. Value-Added Reseller.

 

Neue Konzepte

 

Dieses Konzept ist aus der PV schon lange bekannt und kommt sowohl den EU/US-Firmen als auch den chinesischen Unternehmen entgegen. Waere dies ein Hochzeitsmarkt, dann staenden 300 Braeute in EU ca. 3,000 potentiellen Braeutigamen in CN gegenueber. Und wie in jeder modernen Beziehung bringt auch hier jeder 50% mit ein, ungeachtet seiner „Groesse“. Wer moechte da nicht Braut sein ?

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 Sunrain Installation Lianyungang (Bild: Sven Tetzlaff)

Die Antwort mag ueberraschen: kaum jemand ! "Kaum" heisst natuerlich nicht "niemand", denn gerade aus Regionen Europas wie Polen, Tschechien, Slowakei, aber auch Schweiz oder Italien finden die Unternehmen dieses Konzept bis hin zum JV als sehr attraktiv und haben bereits die passenden Braeutigame gefunden. Und auch Ritter mit Linuo-Paradigma steht als sehr gut funktionierendes Beispiel zur Nachahmung bereit.

Schaut man zu den Heizungs-Struktur-Vertrieben, so haben auch die laengst begriffen, was die Stunde geschlagen hat. Viessman hat sich ein ehemals kleines Spin-off einer etablierten Firma einverleibt und auch Buderus bestueckt seine Kollektoren laengst mit chin. Roehren. Doch im Grossen&Ganzen uebt sich die Thermiebranche vor allem im Verdraengen.

Das Prinzip des VAD ermoeglicht es den Europaeern und auch Amerikanern technologisch wieder Anschluss zu finden und gleichzeitig koennen sie ihre Marktkenntnis sowie das noetige KnowHow bezueglich der 'Added Components' mit ausspielen. Denn jenseits der Roehre benoetigen die Chinesen wiederum Anschluss an die Technologie ausserhalb Chinas.

Value Added heisst nicht nur, dass die KnowHow transferiert wird, aber die Richtung der Produkte stur nach Europa zeigt. Eher im Gegenteil. Dies ermoeglicht den EU/US-Firmen den Fuss in die Tuer in den ausserordentlich schwierigen, aber auch unvorstellbar grossen Markt zu bekommen. Denn es gibt in der tat eine Reihe von Gebieten, in denen EU Unternehmen auf dem chin. Thermiemarkt punkten koennen.

 

Historie

 

Doch worin bestehen die Gruende fuer die Unterschiede in der Thermie zwischen Ost und West. Sowohl in China als auch in EU begann die ernstzunehmende Entwicklung der Solarthermie Ende der 70iger Jahre.

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Der erste Wagner-Kollektor (Bild: Wagner & Co. Solartechnik)

Deutschland/Oesterreich:

Angetrieben durch den ersten Oelpreisschock, wurde es zunehmend mehr Menschen in den westlichen Laendern klar, das das Paradigma von den angeblich „unendlichen Ressourcen“ nur eine Chimaere ist. Ploetzlich war klar, das ein „Weiter so !“ nicht auf Dauer funktionieren wuerde.

So fanden sich in Oesterreich erste Selbstbaugruppen zusammen, die nach Feierabend in ihrer Freizeit, meist in einer Garage, Kollektoren fuer sich und die Nachbarn, die bereit waren zu bezahlen, zusammenbauten.

Die Parameter fuer derlei Kollektoren sind entspr. Einfach :

  • alle Teile muessen in Baumaerkten oder aehnlichen Quellen beschaffbar sein.

  • Herstellung ohne nennenswerte Investition in HR, Maschinen oder Real Estate

Das Ergebnis waren die ersten Flachkollektoren mit Holzrahmen, Fensterglas und Solarlackabsorbern.

Natuerlich blieb die Entwicklung nicht auf dem Stadium stehen. Das Hauptproblem, der aus den Selbstbau-Gruppen entstandenen Firmen wie z.B. Solid in Oesterreich war, dass sie keinerlei Moeglichkeiten hatten Geld von Banken oder Investoren zu bekommen.

In Deutschland entstanden beinahe gleichzeitig drei wichtige Firmen, deren Gruender auch gemeinsame Wurzeln in ihrer Studienzeit hatten. Dies waren Wagner, Paradigma und Solvis. Lediglich Alfred Ritter von Paradigma hattte durch priv. Kapital aus der Familie einige Moeglichkeiten mehr, doch die Startbedingungen waren insgesamt gleich schlecht. Wagner als GmbH aenderte die Firmenstruktur in eine Art sozialistische Gmbh um. So ist es bis heute so, das bei Wagner alle Angestellten auch Eigentuemer des Unternehmens sind – im Guten wie im Schlechten. Solvis versuchte den Knoten zu loesen, indem es mittels einer Kommanditgesellschaft eine Art kleines Shareholder-System einfuehrte.

Mit den Jahren und nach den ersten Erfolgen bekamen die Unternehmen auch endlich Kredite von den Banken, die bis zu diesem Zeitpunkt die Industrie in DE schlichtweg nicht ernst genommen hatten. Doch grundsaetzlich verbot sich auch dann eine Massenproduktion, da der Absatz nicht planbar war und ist.

Erst in im neuen Jahrtausend konnten die Unternehmen daran denken eine Automatisierung voranzutreiben. Doch die gesamte bisherige Entwicklung ging bislang in ein nur schwer zu automatisierendes Produkt wie dem Flachkollektor. Daher ist die heutige Flachkollektor Fertigung auch eher eine Nestfertigung mit Roboterunterstuetzung, als eine echte Fliessfertigung im fordschen Sinne.

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Solid Installation UWC Singapore (Bild: Sven Tetzlaff)

Groesster und wichtigster Vorteil dieser Fertigungart war bislang die extrem hohe Qualitaet und Verarbeitung. Doch dem steht der generelle Nachteil der teilautomatisierten Fertigung - naemlich die extrem hohen Kosten - gegenueber.

 China:

Auch In China begann die wesentliche Entwicklung der Solarthermie Ende der 70iger Jahre. Die wirtschaftliche Situation war zu dieser Zeit alles andere als Gut und die Notwendigkeit der Steigerung der Lebensqualitaet der Bevoelkerung als vorderstes soziales Problem war oberstes Ziel.

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Yin mit Sydneytube 1980

(Bild: Yin Zhiqiang)

Yin und Harding 1982 in Sydney

(Bild: Yin Zhiqiang)

Doch um das zu erreichen, hatte das Government eine prall gefuellte Agenda. Bezueglich der Formulierung der Parameter fuer die chinesische Solarthermie kann man das Government von damals, nur um seine Weitsicht beglueckwuenschen:

  • Massenproduktionstauglich

  • Einfach und maximale Haltbarkeit

  • Guenstiger Preis und keine staatl. Endkundenfoerderung

Das Ergebnis dieser Ueberlegung war naheliegenderweise die Vakuum-Roehre, welche wie eine Gluehbirne in beliebigen Mengen hergestellt werden konnte.

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Erste Installation in Beijing 1983 (Bild: Yin Zhiqiang)  

Den Protagonisten dieser Zeit, wie z.B. Prof. Yin Ziqiang, die eben genau in dieser Gluebirnenindustrie beheimatet waren, war klar, dass die zukuenftige Roehre wegen der Haltbarkeit auf Altlasten, wie sie in der Gluehbirnen- oder Radioroehren- Fertigung existierten, also vor allem dem Glas-Metall-Uebergang verzichten mussten. Ebenso war klar, dass der Erfolg neben der Haltbarkeit, vor allem an der Effizienz festgemacht werden wuerde.

Das Ergebnis ist jedermann bekannt und hat als "Sydney-Roehre", also die Doppelglas-Vakuumroehre, den Siegeszug um die Welt angetreten. Nicht verschweigen sollte man in diesem Zusammenhang, dass das Government das finanzielle Backup gewaerleistet hat. Ein Backup, ueber das die vergleichsweise kleinen Fimern in EU nie verfuegten.

Das KEINE Endkundenfoerderung ein Vorteil sein kann, sieht man besonders an Deutschland, in der es eine solche gibt (manchmal). Jedoch nicht kontinuierlich und immer mal wieder vom Finanzminister willkuerlich gestoppt wird. Irrationalerweise insistieren die Endkunden aber in die Staatshilfe und bestellen solange nicht, bis die Foerderung wieder angeschaltet wird. Das Aussetzen dieser Foerderung 2010 in DE, war massgeblich fuer den signifikanten Umsatzeinbruch. Interessanterweise lassen sich die Kunden auch dann nicht zum Kauf ueberreden, wenn man ihnen genau diesen Foerderbetrag beim Kauf erlaesst.

China hat mit den Solarobligationen und der gezielten Industriefoerderung m.E. die ideale Methode gefunden, wenn man sich auch ueber die Einzelheiten und die Foerderhoehe trefflich streiten kann.

 

Neue Maerkte – neue Aufgaben

 

Dieses Beispiel zeigt, wie enorm wichtig eine rechtzeitige und vor allem richtige Weichenstellung sein kann.

Ich werde oft gefragt, was denn nun besser sei, Flachkollektor oder Roehrenkollektor. Die Antwort ist genauso unmoeglich wie die auf, 'Was ist besser: essen oder trinken ?' Beide Systeme haben mittlerweile ihre Berechtigung und werden auch in Zukunft wachsen. In der Brauchwassertemperierung ist der Flachkollektor dem Roehrenkollektor ebenbuertig. Es ist voellig egal, was ich waehle. In solch einem Fall geht es nur um Kosten, Aussehen und persoenlicher Praeferenz. Bei der Heizungsunterstuetzung mag das schon anders sein, denn da hab ich evt. limitierten Platz und bei der solaren Klimatisierung erziele ich mit dem Flachkollektor keinen vernuenftigen kWh-Preis mehr

Der Flachkollektor vermtl. vor allem im Low.Temp.Bereich, der Gebaeudeintegration als SolarRoof-Bauteil uwm. Der Roehrenkollektor hat mittlerweile die Marktdominanz, aber die grosse Zeit wird vor allem mit der Solaren Kuehlung kommen.

Doch gerade bei der Solaren Kuehlung zeigt z.B. Solid aus Oesterreich, dass sich die Flachkolllektoren nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Solid.at errichtete in Singapore die weltweit groesste Solar Cooling Einrichtung auf dem UW-College mit Flachkollektoren. Die gleichen Solid, die mit Haier zusammen in Qingdao eine SolarCooling Anlage anlaesslich der Olympiade errichteten.

Tatsaechlich hat China bezgl. Der Kernkomponente dem Kollektor die Technologische Fuehrerschaft sowohl hinsichtlich der Produktion, als auch bezgl. der Effizienz. Fuer den Einsatz auf dem heimischen Markt koennen die chineschen Unternehmen mit dem Preis punkten. Doch zunehmend verbreitet sich Katerstimmung unter den chin. Unternehmen, weil sie weder in US noch in EU vergleichbar gut Fuss fassen koennen. Beinahe jede Firma, hat im Ausland beachtliche Misserfolge hinnehmen muessen und haengt der beabsichtigten Marktdurchdringung weit hinterher.

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Automatische Beschichtung bei Linuo

Etwas laeuft schief

Die Ursache dafuer ist die Marktkenntnis, um die sich die Unternehem i.d.R. nicht kuemmern. Sie sind der irrigen Auffassung, dass das Geschaeft nach dem ersten georderten Container immer so weiter geht. Auch die PV sass anfaenglich dieser Auffassung auf. Mal einen Container verkaufen oder ein nachhaltiges Geschaeft aufzubauen, ist so unterschiedlich, wie Fahradfahren oder zum Mond fliegen. Dies gilt auch fuer den Aufwand, den man fuer den Aufbau einer solchen Struktur benoetigt.

Will man nachhaltig und nicht von Container zu Container auf neuen Maerkte Fuss fassen, dann braucht man dortige Partner. Und tatsaechlich machen das Suntech, Yingli usw auch vor. Sie haben eine Distributorenschine, die eben auch die gesamte Wartung, Reklamation etc. uebernimmt, aber auch zur Marktanalyse beitraegt und teilw. R&D uebernimmt.

Diesem Unternehmen ist auch gelungen, ein eigenes Brand zu entwicklen, das „Made in China“ gut klingen laesst. So wichtig OEM am Anfang ist, so gefaehrlich ist es fuer die Zukunft, wenn man daran festhaelt. Eine Erfahrung, die gerade 2010 versch. chin. Unternehmen machen mussten, dass immer mehr Importeure ihnen den Ruecken kehrten, weil eine teilexklusive oder gar exklusive Lieferung nicht moeglich war.

Einzig Linuo hat zusammen mit Paradigma diesen grundsaetzlichen Mangel im chin. Marketing ueberwunden und prompt stellt sich auch der entspr. Erfolg ein. Ritters Marktanteil mit den Linuoprodukten bertraegt in DE 45 % (!) im Roehrenkollektorbereich.

Internationale Aufmerksamkeit

Ein weiteres Problem der chin. Solarthermiewirtschaft war es, das es sich fuer das Ausland nie adaequat praesentieren konnte. Zwar sind die chin. Unternehmen auf allen intern. Messen wie Sunpower oder Intersolar zahlreich zugegen, doch entsprechen der dort gezeigte Querschnitt nur in geringem Masze der Realitaet in China. Andersherum sind die Messen, die in China existieren fuer den auslaendischen internationalen Einkaeufer ob ihres regionalen Charakters schlichtweg ungeeignet. Es war ein ganz grosses Paradox, dass der weltweite Technologiefuehrer & Marktfueherer keine eigne Internationale Messe hatte. Das ist, wie wenn es in DE keine Automesse gaebe.

Wie schon mehrfach in diesem Beitrag geschrieben, es geht nicht nur um den Austausch von Waren, sondern es geht auch um Kooperation. Eine Kooperation jedoch, kann man aber nur anbahnen, wenn die 'Braut' auch mal das Haus der Familie 'Braeutigams' besucht.

Doch die Aufmerksamkeit betrifft nicht nur die Partnersuche oder die Messen, sondern auch schlicht den Stand der solarthermischen Industrie in China. In den westl. Medien rutscht immer mal wieder eine Meldung durch, das die Anlage X mit Y qm irgendwo in EU die groesste der Welt sei. Wer sich in China auskennt, der weiss das es meisst noch eindrucksvollere in CN gibt. Doch die chin. Unternehmen kommunizieren dies zu den Medien nur schlecht bis gar nicht. Ebenso bedauerlich war es, das der Einsatz der chin. Solarthermie-Unternehmen in den Katastrophengebieten bezgl. Landslides oder Erdbeben nicht kommuniziert wurden. Die PV – Industrie ist mit seinen Value Added Resellern bzw. Distributoren da schon eine ganzes Stueck weiter. Diese m.E. wichtigen Nachrichten, die die menschliche Seite einer Industrie abseits des Geschaefts zeigen, werden von den PV Unternehmen hervorragend international kommuniziert von der Solarthermie nur national.

 

Fazit

 

Die chin. Solarindustrie ist aus der Sicht des Westens auf einem guten Weg, sowohl in China, als auch international. Doch China ist an einem Punkt angekommen, wo die „alte Quantitaet in eine neue Qualitaet“ umschlagen muss. Dazu sind neue Wege, neue Methoden und auch Denkweisen in der existierenden Solarthermieindustrie notwendig. Und zwar sowohl im Westen, als auch in China.

Grundsaetzlich ist sowohl im Westen als auch in China der ST Markt ein fast nicht zu saettigender Markt - einem Schwarzen Loch gleich. Bedenkt man, dass CN bei qm/Capita auf Platz 10 weltweit steht, dann ist da noch Potential fuer Generationen.

Doch wie gesagt, dass Schluesselwort heisst Kooperation. Die kommt nicht von allein und funktioniert schon gar nicht, ohne das sich alle Beteiligten bemuehen. Doch wenn es gelingt, dann hat dies sowohl fuer den chin. Markt bezgl. R&D, Qualitaet, Verarbreitung, Wartung, neue Produkte … erfreuliche Konsequenzen, als auch enorme Auswirkungen auf die auslaendischen Maerkte mit den entspr. positiven Konsequenzen fuer die dortigen Partner.

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