Alle Analog-Quicktips auf einem Haufen ...

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Die fuenf Quicktipps zur Analogbearbeitung mit CaptureOnePro sind nun auch als Download (zip) verfügbar. Weitergeben, kopieren etc., ist ausdrücklich erwünscht. Natuerlich kann man die Quicktipps auch weiterhin von Youtube herunterladen ... nur ist das nicht so ganz legal ... meint Google. Die fuenf Videos sind im MP4 Format und zusammen ca. 240MB groß. Die fuenf Videos sind in diesem Beitrag nochmals zusammengefasst. Auf einen Quicktip zu DIAs habe ich verzichtet, da man dies hier: Scannen war gestern: Dias digitalisieren in epischer Laenge nachlesen kann.

Vorbemerkung: In diversen Foren wird heute gerne der Frage nachgegangen, was denn nun besser sei: Scannen oder Abfotografieren. Darauf gibt es - wie immer - keine klare Antwort.

Im High-End-Bereich, wie er z.B. von CaptureOne Cultural Heritage abgedeckt wird, führt ganz klar die Foto-Variante. Interessanterweise ausgerechnet von der Fa. dominiert, die mal mit Scanrückteilen angefangen hat. Es gibt heute keine Scanner mehr, die mit den aktuellen 100MP Rückteilen direkt konkurrieren könnten. Hinzu kommt, dass mit den diversen Optionen wie Achromat-Rückteile oder der Buchdigitalisierung die Investition z.B. für Museen deutlich universeller ist, als die seinerzeitige Auslagerung der Services oder gar der Anschaffung eines Trommelscanners – inkl. HR....

Im mitteren Profisegment dominierte lange Zeit noch der Scanner, wie z.B. mit dem Fuji CSP3000, dem Hasselblad X5, Nikon LS-8000ED u.ae. Allerdings hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass mit geeigneter Software (z.B. CaptureOne Pro) und  hochauflösenden Sensoren (KB und +KB >30Mp) man auch schon - jenseits der C1CH-Preise - professionell abfotografieren kann. Ich selber scanne für Fineart mit dem X5, fotografiere nun aber auch mit der Fuji GFX und sehe da keine wirklich ernstzunehmenden Unterschiede mehr. Von der »Geschmeidigkeit« des Workflows her – und wenn man genug Zeit hat – ziehe ich das Scannen jedoch vor.

Bei Einzelkämpfern, Ambitionisten und Gelegenheitsscannern hat sich der V800/ 9000F II beliebt gemacht. In der Kombination mit Vuescan, dürfte das die preiswerteste Lösung sein, die – je nach entfalteter Sorgfalt – durchaus geeignet ist, Fineart-Bilder zu produzieren. Ich habe mit WhiteWall Baryt-Papier und dem 9000F einige MF Abzüge angefertigt, die mich voll&ganz zufriedenstellen. Interessanterweise wird diese Variante für MF oder GF bevorzugt, während KB bei diesen »Durchlichtern« ein echter Schmerz im Po ist.

Für KB und kleiner (Minox) ist es sowohl qualitativ, nicht nur rechnerisch, sondern sehr offensichtlich sichtbar, besser, man fotografierte diese Negative ab. Noch besser wäre es bei diesen kleinen Bildformaten jedoch, man belichtete sie in der Dunkelkammer aus, inklusive aller Tweaks, und mache dann deinen Scan (oder Foto) für die weitere Onlineverwendung.

Quicktip I 

Ich kann Exif in COP z.B. in einer Session mittels ExifTool aendern. Auf den ersten Blick ignoriert COP jedoch diese Aenderungen. Wie es doch geht, erklaert dieser Quicktip. Die erwaehnten ExifTool Ressourcen finden sich hier: http://www.sno.phy.queensu.ca/~phil/e... Mehr Informationen zu Capture One Pro hier: http://dcopug.de/

Quicktip II

Wenn ich analoge Bilder in COP abfotografieren moechte, sollte man vorher eine LCC (Lens Cast Correction) machen. Aber die LCC ist auch sonst sehr sinnvoll - im Studio, wie auch Outdoor. COP macht einem diese Korrektur ausgesprochen einfach! Mehr Infos auf http://dcopug.de

Quicktip III

Will man Bilder/Negative digitalisieren, deren endgueltige Aufloesung ueber der der Reprokamera oder des Scanners liegt, muss man mehrere Teilaufnahmen machen und diese im Anschluss wieder "zusammennaehen" (stitchen). Dazu ist eine LCC unumgaenglich, vor allem, wenn man mit preiswerten Alt-Objektiven arbeitet. COP selber kann nicht stitchen, wohl aber Hugin, PS oder Affinity. Also muss ich einen Round-Trip von COP zum Stitcher und zurueck durchfuehren. In diesem QT zeige ich, wie das mit Affinity und mit Photoshop geht. Und zeige auch, dass es sehr wohl grosse qualitative Unterschiede gibt. Mehr Infos unter: http://dcopug.de

Quicktip IV

Dank des eingebauten LiveViews ist die Negativ-Digitalisierung in Capture One Pro ein Kinderspiel. Wie immer, gibt es mehrere Wege zum Ziel. Ich erlaeutere in diesem Quicktip einen Weg, der professionellen Anspruechen sehr nahe kommt, ohne dass man dazu gleich eine Bank ueberfallen muss. Mehr Infos: http://dcopug.de

Quicktip V

In diesem Quicktip beschreibe ich einen einfachen und schnellen Algorithmus, wie man Farb-Negative mit COP digitalisiert. Das Problem bei der Farb-Digitalisierung ist die Orangemaske. Die Entfernung derselben geht z.T. mit den in COP eingebauten Automatiken - wenn man sie in der richtigen Reihenfolge anwendet und die Voreinstellungen stimmen. Dieses Video baut bezueglich Aufnahmeeinstellungen, LCC usw. auf die vorangegangenen Analog-Quicktips auf Mehr Infos auf: http://dcopug.de


Autor: Sven Tetzlaff

 

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