Fotostammtisch Hangzhou stellt fest:

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Digitalfotografie ist wie ein Beaujolais; frisch, vollmundig, fruchtig und schmeckt immer gleich. Ideal für deftige Mahlzeiten und Parties.

Analogfotografie ist der Grand Cru. Geht mit dem Jahrgang 35mm los und entfaltet seine Kraft so richtig ab 4x5’’. Bestens geeignet für Ereignisse grosser Bedeutung. Nichts für zwischendurch.

Handy-Fotografie ist das 99ct Glühwein-Tetrapack aus dem Discounter. Dreht auch.

 

Capture One Pro 9 - QuickTips - Verzeichnisse innerhalb des Katalogs verschieben

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Manchmal moechte man seine Bilder (-Sammlungen) bzw. Verzeichnisse physisch von einem Ort zum anderen verschieben. Z.B. von einer Laptop-Session in ein Buero-Archiv. Dabei muss man zwischen dem Dateimanager des Katalogs und dem des Betriebssytems unterscheiden. Der Katalogmanager nimmt keine Aenderungen auf OS-Ebene vor, sondern nur innerhalb des Katalogs. Mit dem Kontextmenue Finden... (Locate...) kann ich ganze Verzeichnisse oder einzelnen Bilder, neue Adressen innerhalb des Katalogs zuweisen. Allerdings gibt es da einiges zu beachten ...

Der Arbeitsablauf mit Capture One Pro

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie


Ich beschreibe in diesem Screencast einen möglichen Arbeitsablauf mit Capture One Pro anhand eines konkreten Beispiels. Es geht nicht so sehr um die Bearbeitungsschritte einzelner Bilder, sondern um den "Flow". Den erreiche ich allerdings nur, wenn ich mir vorher ein paar Gedanken gemacht habe. Gerade an dieser Stelle werden oft Fehler gemacht oder falsche Erwartungen gepflegt.

Im Einzelnen geht es um:

  • Vorbetrachtungen, Schnittstellen
  • onLocation
  • Import in Session-Katalog, Styles, Presets
  • Culling in Selects
  • EBV
  • Rating
  • Metadaten
  • Ausgabe mit Token, Drucken, Druckvorstufe
  • Übertragung in Katalog-Katalog
  • Peripherie, 2.Verwertung, DAM

Weitere Infos:

CaptureOnePro vs. XYZ ... Was ist eigentlich das Problem?

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

presss kit vDieses Post ist eine etwas allgemeinere Betrachtung dieser ewig nervenden Dueserei, welcher RAW-Entwickler denn nun der einzig Wahre sei. Vorab einen kurzen Disclaimer. Es geht mir nicht um Lightroom(LR) vs CaptureOnePro(COP) vs DarkTable(DT) vs Aperture(AP) ... wer ist besser(?) ... und so Kram. COP macht nicht bessere Bilder. Ich kann mit allen Programmen aehnliches erreichen. Nur der Weg dahin unterscheidet sich zuweilen betraechtlich. Ebenso wie der generelle Einsatzzweck, die Weiterverwendung usw. Die ganze Diskussion ist eigentlich gar nicht die Frage nach dem Entwickler/DAM, sondern die nach dem Arbeitsablauf. Ich will hier auch nicht fuer COP evangelisieren. Im Gegenteil, der Zustrom zu COP hat die kleine PhaseOne(P1) zeitweise deutlich ueberfordert und es waer evtl. besser, wenn die sich intern entspr. dieser Popularitaet neu sortieren wuerden ... bevor sie sich weiter oeffnen.

Es gibt viele Gruende, warum man sich fuer einen (neuen) RAW-Entwickler interessiert. Man hat z.B. gerade mit dem Fotografieren angefangen und die mitgelieferte Software des Kameraherstellers passt nicht so recht oder der bisherige Hersteller hat das Geschaeft aufgegeben oder die Firmenpolitik gefaellt einem nicht usw. Zum Glueck bieten alle kommerziellen Hersteller Schnupperangebote z.B. ueber 30 Tage an. Bei FOSS wie DT kann man sich sogar unendlich lange Zeit lassen. Natuerlich kann man sich auch fragen, ob es ueberhaupt moeglich ist, sich innerhalb von 30 Tagen, auf einen komplett neuen Arbeitsablauf einzustellen, bzw. sich von einem alten zu verabschieden.