CaptureOnePro vs. XYZ ... Was ist eigentlich das Problem?

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

presss kit vDieses Post ist eine etwas allgemeinere Betrachtung dieser ewig nervenden Dueserei, welcher RAW-Entwickler denn nun der einzig Wahre sei. Vorab einen kurzen Disclaimer. Es geht mir nicht um Lightroom(LR) vs CaptureOnePro(COP) vs DarkTable(DT) vs Aperture(AP) ... wer ist besser(?) ... und so Kram. COP macht nicht bessere Bilder. Ich kann mit allen Programmen aehnliches erreichen. Nur der Weg dahin unterscheidet sich zuweilen betraechtlich. Ebenso wie der generelle Einsatzzweck, die Weiterverwendung usw. Die ganze Diskussion ist eigentlich gar nicht die Frage nach dem Entwickler/DAM, sondern die nach dem Arbeitsablauf. Ich will hier auch nicht fuer COP evangelisieren. Im Gegenteil, der Zustrom zu COP hat die kleine PhaseOne(P1) zeitweise deutlich ueberfordert und es waer evtl. besser, wenn die sich intern entspr. dieser Popularitaet neu sortieren wuerden ... bevor sie sich weiter oeffnen.

Es gibt viele Gruende, warum man sich fuer einen (neuen) RAW-Entwickler interessiert. Man hat z.B. gerade mit dem Fotografieren angefangen und die mitgelieferte Software des Kameraherstellers passt nicht so recht oder der bisherige Hersteller hat das Geschaeft aufgegeben oder die Firmenpolitik gefaellt einem nicht usw. Zum Glueck bieten alle kommerziellen Hersteller Schnupperangebote z.B. ueber 30 Tage an. Bei FOSS wie DT kann man sich sogar unendlich lange Zeit lassen. Natuerlich kann man sich auch fragen, ob es ueberhaupt moeglich ist, sich innerhalb von 30 Tagen, auf einen komplett neuen Arbeitsablauf einzustellen, bzw. sich von einem alten zu verabschieden.

Capture One Pro 9 - QuickTips - Maskierung sichtbar machen

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

 

In COP 9 kann man sehr einfach Farben (und Verlaeufe) auswählen und zu einer Ebenenmaske hinzufügen. Häufig wählt man jedoch etwas mehr aus, als man eigentlich haben wollte. Die S/W-Vorschau und auch die Maskenansicht (M) offenbaren diese ungewollten Farbtupfer nur unzureichend. Mit einem kleinen Trick kann man die jedoch sichtbar machen und erfolgreich entfernen.

Packfilm stirbt

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

 MG 9136 zwischenringePackfilm (Trennfilm) ist schon seit langer Zeit eine gefaehrdete Spezies gewesen. Der letzte noch produzierende Hersteller war Fujifilm (FP100c). Doch die haben nun angekuendigt, die Produktion einzustellen. Ich bedaure das sehr. Allerdings gibt es noch einen sehr kleinen Funken Hoffnung. Florian "Doc" Kaps von Supersense hat eine Rettungsaktion gestartet. Wer Doc nicht kennt, das ist der, der auch hinter dem Impossible Project stand. Es ist also keineswegs eine reine Lufttuete - die Rettung koennte durchaus gelingen. #savepackfilm

Ich bin zwar ein erklaerter Gegner von Petitionen - vor allem, wenn es um politische Anliegen geht - und es gibt natuerlich auch hier eine, aber diese Petition halte ich fuer nicht voellig verschwendet. Immerhin zeigt sie einem potentiellen Investor das (theoretische) Marktvolumen fuer Packfilm. Und es gibt tatsaechlich schon fast 20,000 Unterzeichner. Bin ich also ueber meinen Schatten gesprungen und habe mitgebettelt. Mal sehen ...

Ich habe vor kurzem ein paar Packs auf Hiddensee verschossen. Nicht so sehr, weil mir an der "Kunstform Polaroid" was liegen wuerde, sondern eher als Test fuer den eigentlichen, anschliessenden Filmshot, aber es ist schon so ... Packfilm hat was. Ich will mich jetzt gar nicht in Superlative ausgiessen, kurz: Packfilm ist einfach cool! Hier also ein paar Hiddenseebilder auf Packfilm ...

Scannen war gestern - Dias digitalisieren.

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

cop 1Schon seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken, die Diasammlung meines Vaters zu digitalisieren. Es handelt sich, wie ich jetzt genau sagen kann, um 5,384 Dias, von denen die ersten noch aus den 50ern stammen. Leider war das DDR-Filmmaterial (überwiegend ORWO UT18) nicht besonders stabil und die Lösung dieses Problemes drängte zusehens. Erschwerend kam hinzu, dass fast alle Dias verglast waren und sich zwischen dem Glas Ausgasungen befanden, die sich nun als Tröpfchen niederschlugen. 

Wie üblich bei Vorhaben dieser Art hab ich erst mal nach einem Dienstleister gesucht. Überraschenderweise gab es da gar nicht so viele. Nach diversem Herumgefrage in den »sozialen« Netzwerken hat mir dann Christophe Halatek von http://www.scannemeinefotos.de ein sehr vernuenftiges Angebot gemacht. Mit allem Drumherum (3,600dpi, Ordnerstruktur, Tiff auf HD, Transport etc...) Hätte der Spaß ca. 2,000EUR gekostet. Ich hätte das Angebot auch angenommen, wenn ... ja wenn ... 

Gallery Follow Up & Piwigo

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

piwigo1Mein Artikel »WELCHE GALERIE DARF ES DENN SEIN?« Ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Ich hatte immer mal wieder vor, einen neuen Test zu machen, aber die Zeit ... wissen schon ... Hier nun endlich - nach immerhin 3 Jahren - ein Follow-up zum Galerie-Test. 

Man müsste annehmen, dass es heute mehr Galerien als noch vor 3 Jahren gibt, denn immerhin soll 8x mehr fotografiert werden, als noch vor 10 Jahren. Dem ist nicht so. Ebenso wie selbstgehostete private Homepages unpopulär werden, verschwindet auch die entsprechende Software. Flickr&Co. machen es dem Fotografen sehr bequem, seine Bilder an einen Dienstleister auszuhändigen. Die damit erkauften Nachteile erscheinen den meisten akzeptabel. (Ich halte das für einen sehr schlechten Kompromiss, aber das ist ein anderes Thema). Grundsätzlich gilt bei Non-Community-Projects wie Flickr, Instagram ... »Ist etwas kostenlos, bezahlst du mit deinen Daten.«