038 Ho Fan, SciFi & Reklame

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

In dieser 38. Folge erzaehle ich etwas ueber das Leben und Werk von Ho Fan. M.E. ist das einer der wichtigsten Fotografen Asiens. Dann referiere ich ein wenig ueber Science Fiction und den Kulturimperialismus. Und zum Schluss beschreibe ich nochmal meine Arbeit hier in Asien - auf den speziellen Wunsch zweier Zuhoerer ;-) ... Also ein bisschen Reklame in eigener Sache.

 

 

 

 


Und hier eines der besprochenen Bilder, welches sehr deutlich zeigt, was ich mit "klassisch Chinesisch" meine. Das Boot mit dem "Kormoran", der in diesem Fall ein etwas kleinerer Mensch am Bug ist. Statt nebliger Berge die Skyline des Bund im Mittelgrund und drueber sehr viel Himmel. Ho Fan muss dieses Bild mit ca. 16 Jahren vermutlich mit seiner Rolleiflex gemacht haben.

Fotografierte Malerei ... Pearl River, China, 1947 by Ho Fan

Zu den neueren Werken Ho Fans bzw. der Kaufgalerie:  Hong Kong Memoirs

Ted Forbes ueber Ho Fan 2014:

Ted Forbes Nachruf auf Ho Fan 2016:

Ho Fan - Bilder I: Living Theater

Ho Fan - Bilder II: New Work

Ho Fan - Moviedatabase: HKMDB

Die Sinospere: Wikipedia(en)

 

  • Peter

    Hi Tetzi,

    sei vorsichtig mit der "die Neue Welt" hat gar keine eigene Kultur;-) Du widersprichst Dir da nebenbei selbst, wenn Du sagst, dass Dr.Who von Amis nicht verstanden wird. waere ja nicht der Fall, wenn Amis nur eine Kopie der Briten waeren.

    Kultur ist erstaunlich regional. Detlev Buck ist norddeutsch, Weisswurst nicht, Keimzeit ist Osten. Als ich in meinem Urlaub in Tuebingen war, war das Ausland - nur dass sie dort auch deutsch reden. Kopenhagen war hingegen fuer den Rostocker "naeher dran".

    Australien ist Neue Welt, die USA auch. Die USA haben sich von der britischen Kultur vom 16.Jahrhundert "emanzipiiert", man merkt es dem Land schon an, welche Rolle christliche Religion hier spielte und heute wohl noch spielt.

    Australien ist eine juengere "Abspaltung" dieser Kultur, und daher anders als die USA. Es ist weniger offensichtlich christlich, es ist "sozialdemokratischer" (die Arbeiter von Melbourne waren die weltweit ersten mit einer 40-Stunden-Woche) etc.

    Melbourne ist anders als Sydney oder Queensland, es ist gepraegt durch italienische Einwanderung oder griechische oder vietnamesische Einwanderer oder .. (nebenbei, auch chinesische, der See Yup Temple ist 150 Jahre alt -
    http://bogen.in-berlin.de/petros/seite4.html#id_SeeYupTempel ) Auch haben Ureinwohner und die Landschaft ihre Spuren in australischer Kultur hinterlassen.

    Die Sprachgrafik bei Dir beschreibt auch eine bestimmte Sichtweise. Da ist englisch und da ist deutsch, und dann der "Sprachriese" chinesisch. Nun, kantonesisch und Mandarin haben wohl nicht mehr gemeinsam als englisch und deutsch.. Ist das "chinesischer Kulturimperialismus"? ;-)

    Soweit, so gut, weiter im Abwasch!

    Es gruesst
    Peter

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