002 Hong Shao Rou

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

Heute geht es ums Kochen. Genauer gesagt um die Zubereitung eines chinesischen Standardgerichts, dem Rotgeschmorten Fleisch. Ich habe diese Folge in einer urigen Kueche in den Bergen des W.Zhejiang Grand Canyon aufgenommen. Im eBook gibt es ein Rezept, eine Anleitung und ein bisschen was ueber Tofu.

 

 

 

 

001 Nischt wie raus an Westsee

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

Im Herzen der Stadt Hangzhou liegt der Westsee. Ein chinesisches Sprichwort sagt : Oben ist der Himmel - unten sind Suzhou und Hangzhou, 上有天堂,下有蘇杭。 / 上有天堂,下有苏杭, Shang you tiantang - xia you Su-Hang. Etwas kuerzer, Hangzhou ist das Paradies auf Erden - oder so.

In China nennt man die Einwohner auch die Italiener Chinas. Das hat nichts mit Marco Polo zu tun, sondern meint eher, dass die Hangzhouer die Easy Going People Chinas sind (im Gegensatz zu den Wenzhouern). Man kann in der Stadt stundenlang in eine Teehaus verbringen, spielen, essen, Tee trinken und/oder ueber Politik bzw. Kunst reden, was es in dieser Form nur noch in Chengdu gibt.

In dieser Podcastfolge mache ich einen zweistuendigen Fotorundgang am Suedwestufer des Westsees. Die Strecke geht von der Nanshan Lu ueber Hubin Lu zur Baishan Lu, dann ueber den Kristall-Berg zum Huang Long Stadion und dem World-Trade Center.

000 Podcastversuch

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Podcast

Wie schon irgendwann mal angekuendigt, nun ist er endlich da. Der Podcast mit dem vielsagendem Namen Umlauts are Overestimated.

Um was es geht: Es ist ein Experiment. Ich will in regelmaessiger Folge die Hoerer ein bisschen an meinem Leben in Asien teilhaben lassen. Nichts spektakulaeres, gelegentlich Stadt- & Landerkundungen, ein bisschen Beruf, etwas daily life wie einkaufen, kochen ... auch mal ein Interview ... na und so Zeug.

Kameras und ihre Fotografen

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Vor einiger Zeit hatte ich mal fuer ein Event in Asien etwas ueber die Chamonix-Kameramanufaktur recherchiert. Nun sind Interview und Artikel ueber Chamonix in einer deutschen Bearbeitung in der Fotoespresso 1/2015 erschienen. Wer den Fotoespresso nicht kennt und sich fuer Fotografie interessiert, dem sei das Magazin ohnehin ans Herz gelegt ! Fotoespresso ist KOSTENLOS - was aber nicht heisst, das es ohne Kosten produziert wird. Die Autoren tragen ihren Beitrag dazu bei und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Leser bereit seinen eigenen Beitrag zu leisten. Ein Beitrag kann uebrigens auch ein Kommentar oder eine Weiterverlinkung sein.

BTW, ich hatte ueber dieses Interview bereits vor einiger Zeit in verschiedenen Podcasts hier (deutsch) und hier (english) etwas erzaehlt.

Da ist kein Retro - menno !

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Schon seit einiger Zeit geistert der “Retro”-Begriff für das Kameradesign durch die Welt. Erstmals richtig aufgefallen ist mir das, als Fujifilm die X100 herausgebracht hatte. Nun war ich damals schon Besitzer mehrerer Fujikameras, deren Aussehen sich nicht wesentlich von dem der X100 unterschied. Und hatte somit auch mein Problem damit, da wirklich “Retro” zu erkennen. Retro steht als "Begriff für den ästhetischen Rückgriff auf Formenvokabular vergangener Epochen bzw. Phasen” (wikipedia). Typischerweise zitiert man dann Mode (Schlaghosen) oder Autos (Beetle), wenn man verdeutlichen will, was man mit Retro eigentlich meint. Und keine Frage, Retro gibt es auch im Kamerabau.

Sottsass Neugier

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Scan 150110 0001Wenn es draussen eher ungemuetlich, grau und kalt ist, dann moechte man sich am liebsten mit einer Flauschdecke, einem Tee mit viel Milch&Zucker und einem guten Buch aufs heimische Sofa zurueckziehen. Also zumindest geht mir das manchmal so. Ich lese gerne diverse Belletristik und bin da auch keinesfalls waehlerisch. Das Genre ist mir fast egal, Hauptsache es ist gut geschrieben … Auch Fachbuecher erfuellen zuweilen ihren Zweck an solche Tagen. 

Irgendwas zwischen der Belletristik und dem Fachbuch sind diese Foto-Philosophie-Buecher, wie ich die so nenne. Die Spanne reicht von so bekannten Essays wie Susan Sontags On Photography, dem grandiosen Texte zur Theorie der Fotografie, Reclam 18708 oder Scott Waldens Photography and Philosophy. Bis hin zu den eher ratgeberartigen Veroeffentlichungen wie dem Bestseller Vision Mongers von David duChemin. Dazwischen gibt es unzaehlige Werke von weiteren philosophierenden Fotografen und Workshopveranstaltern, die hier zu nennen, sicher den Rahmen sprengen[1] wuerde.

Reif fuer Farbe ?

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotofalter

"If color photography had been invented first, would anyone have missed black-and-white?" ( Judy Linn, 1980). Ein farbiges Foto ist heute die Selbstverstaendlichkeit selbst. Und wenn man statt der Farbe Schwarz-Weiss fotografiert, ist man ein Freak, macht Kunst und ist in jedem Fall ein Schnoesel. Als PhaseOne mit dem Achromatic+ Rueckteil und spaeter Leica mit der M-M auf dem Fotomarkt laut krachend aufschlug, ging bei so manchem Marktjournalisten, der vor allem irgendwie MEHR an die Kunden seiner Inserenten verticken wollte oder musste, eine Welt unter.

Jahrelang haben sie das MEHR der Megapixel, Masse, ISO, fps, Farben, … ihrer Inserenten an das kaufwillige Volk gepredigt. Die Maennerkamera mit angeloetetem Batteriegriff, mindestens 10fps, 200k ISO und +40Mpix galt als das Profimodell schlechthin, welches folgerichtig jeder Amateur als Ziel seiner Traeume ansah. 

Fotografie trifft Fotovoltaik

Geschrieben von Sven Tetzlaff am . Veröffentlicht in Fotografie

Viele Fotografen haben heutzutage auf ihren Reisen eine Menge an elektrischer Geraete zu verwalten. Selbst wenn man immer noch analog fotografiert, so bleiben Batterien fuer den Belichtungsmesser, Blitz, Navi, Licht, Telefon … uebrig. In den Zeiten der Digitaltechnik hat sich der mobile Stromverbrauch nocheinmal vervielfacht. Denn nun kamen Batterien fuer Kamera, Computer (oder Derivate), Imagetank usw., mit deutlich hoeherem Verbrauch als die bei den o.g. Geraeten hinzu.

Zweifellos kann man auf das eine oder andere Gadget in der Wildnis verzichten. Ich nehme z.B. keinen Computer, Imagetank oder Navi mit. Dazu nutze ich die Speicherkarten der Kamera analog zu Filmen. D.h. wenn ich eine bestimmte Serie im Kasten habe, wechsle ich die Karte, egal ob voll oder nicht. Dieses Vorgehen enthaelt zwar nicht die Redundanz wie ein Backup, aber da ich sowieso meist mit zwei Kameras fotografiere, kann ich damit leben.